Fallschirmspringen

Pures Adrenalin erleben beim Fallschirmspringen

Beim Fallschirmspringen springt eine Person von einer hohen festen Plattform oder aus einem Propellerflugzeug heraus mit einem Fallschirm. So weit die theoretische Begrifflichkeit. Doch Fallschirmspringen oder Skydiving ist mehr als das. Vor allem kann wohl keine trockene Erklärung auch nur ansatzweise diesem spannenden Erlebnis des Fallschirmspringers gerecht werden. Nach dem Absprung beginnt zunächst die Phase des freien Falls. Je nach Absprunghöhe dauert dieser unterschiedlich lang. In der zweiten Phase segelt der Springer sozusagen gemütlich mit seinem geöffneten Fallschirm der Erde entgegen.

Hoch hinaus beim Skydiving

Beim Fallschirmspringen wird meist aus Höhen zwischen 1000 und 4500 Metern über der Erde abgesprungen. Je nach Flugzeug und Sprunghöhe dauert der Aufstieg von fünf bis zwanzig Minuten. Nach dem Ausstieg wird zunächst die klassische Bauchlage eingenommen. Zwischen einer Höhe von 1.500 Metern und 700 Metern wird bei dem normalen klassischen Skydiving der Schirm des Fallschirmspringers geöffnet. Nach etwa zwei bis fünf Sekunden hat der Fallschirm sich völlig entfaltet und der Springer schwebt für ungefähr drei bis fünf Minuten Richtung Boden. Mit zwei Steuerleinen ist es den Fallschirmspringern möglich, die Richtung zu steuern und sogar für kurze Zeit wieder etwas anzusteigen. Beim Skydiving wird mit diesen Steuerleinen eine weiche Landung ermöglicht.

Fallschirmspringen im Verein

Ob zu einem Erfahrungsaustausch oder um eine Fallschirmspringer-Lizenz zu erwerben, in einem Fallschirmsprungverein findet man zwangsläufig viele Gleichgesinnte, die auch gern mit Rat und Tat jedem Neuling zur Seite stehen. Selbstverständlich müssen aber in jedem Fallschirmsprungverein die vereinseigenen Platzregeln eingehalten werden. Oft kann man dort zunächst eine Fallschirmspringerkombi und einen Schirm erst einmal ausleihen. Gerade für Anfänger eine ideale Lösung, da die Kosten für eine komplette Ausrüstung gleich zu Beginn erheblich wären. Der Fallschirm selbst muss zudem von seiner Größe her auf das Gewicht des Springers abgestimmt sein. Solange man noch keine Lizenz für Fallschirmspringer besitzt, ist man mit dem Leihschirm gut bedient, doch wer bereits eine Lizenz hat, braucht sich bei einem eigenen Schirm nicht ständig auf ein anderes Handling einstellen und auch das Verhalten eines fremden Schirms beim Fall ist unterschiedlich.

Fallschirmspringen in Vollendung

Bei einer Fallschirmspringer-Show stockt häufig den Zuschauern der Atem, doch bis ein Fallschirmsportler so weit ist, derartige Kunstsprünge auszuführen, wird er einige Jahre und sehr viele Sprünge benötigen. Wer dann auch noch bei einem Fallschirmspringer-Weltcup antreten möchte, benötigt dazu auch noch ein besonderes Talent. Beim Fallschirm Weltcup im Zielspringen muss der Skydiver beispielsweise punktgenau auf einem vorgegebenen Punkt des Wettkampfplatzes landen. Hier geht es nur um Zentimeter die über einen Sieg bei insgesamt acht Sprüngen entscheiden. Der Sieger im Jahre 2011 hatte lediglich eine Abweichung von drei Zentimetern in den acht Sprüngen aufzuweisen.

Skydiving in der Formation

Ein Team von Fallschirmspringern springt bei einer Fallschirmspringer-Formation gemeinsam aus dem Flugzeug und formiert sich zu verschiedenen Figuren. Während eines Wettkampfes müssen so viele Figuren wie möglich innerhalb einer bestimmten Zeit geflogen werden. Meist besteht ein Team aus vier Springern, bei einem Weltrekord gelang es über 300 Fallschirmspringern, gemeinsam zu fliegen. Das Team mit den meisten gelungenen Figuren, für die es Punkte gibt, gewinnt am Ende eines Wettkampftages.




Die Ausbildung zum Fallschirmsportler

Das sogenannte normale Leben bietet heute kaum noch Abenteuer, da wird es immer beliebter, sich in seiner Freizeit der Abenteuerlust zu widmen. Zu einem der selbst gesuchten Abenteuer gehört heute das Fallschirmspringen, doch viele scheuen davor zurück, weil sie nicht wissen, welche Hürden sie vor dem Absprung nehmen müssen. Dabei ist eine Ausbildung zum Fallschirmsportler [...]

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