BMX Freestyle erfordert absolute Körperbeherrschung

BMX Freestyle ist der perfekte Sport für jene, denen Geschwindigkeit alleine zu wenig ist. Mit Mut und enormer Geschicklichkeit werden mit den Rädern Hindernisse überwunden und gleichzeitig unterschiedlichste Tricks durchgeführt. Dabei werden dem Fahrer enorme Körperbeherrschung und eine sehr gute körperliche Kondition abverlangt. Gefahren werden kann BMX Freestyle im Prinzip überall, wo künstliche oder natürliche Hindernisse vorhanden sind.

Bekannte Wettbewerbe

In erster Linie ist die Freestyle-Weltmeisterschaft zu nennen, die jedes Jahr stattfindet. Ebenfalls erwähnenswert sind die jährlich stattfindenden „BMX Masters“ in Köln mit unterschiedlichen Disziplinen sowie das „Skate und BMX Event“ in Berlin. Weltweit sind aber unzählige Veranstaltungen zu finden, die nicht nur für Profis interessant sein könnten. Einen Link zu aktuellen Events finden Sie weiter unten.

In den Freestyle starten

Die Freestyle Szene ist verhältnismäßig groß und so ist es nicht schwierig, auf Gleichgesinnte zu treffen, die beim Training Unterstützung bieten. Erste Kontakte zum gemeinsamen Training lassen sich hervorragend über unterschiedliche Internet-Foren schließen. Außerdem können Sie sich hier Tipps für die Wahl Ihres Rads holen. Denn eine wichtige Voraussetzung ist natürlich die Anschaffung eines Freestyle Bikes. Worauf Sie achten sollten, können Sie z.B. bei den Bikes aus dem Bikeunit.de Shopsehen.

Freestyle gehört zu jenen Sportarten, die man nicht von heute auf morgen erlernen kann. Vorausgesetzt, die körperliche Fitness ist sehr gut ausgeprägt und auch der Mut zu ungewöhnlichen Tricks ist vorhanden, kann das Training theoretisch beginnen. Kraft und Ausdauer müssen beim Freestyle genauso kontinuierlich trainiert werden wie die Geschicklichkeit und das Gleichgewichtsgefühl. Auch wenn die Tricks spielerisch und leicht aussehen, so steckt hinter jedem Trick hartes und ausdauerndes Training. Und gerade wenn sie aussehen sollten, als wären sie ein Kinderspiel erfordert dies enorm viel Geduld und Zeit.

Disziplinen

BMX Freestyle unterteilt sich in sechs Teildisziplinen, wobei die unterschiedlichen Disziplinen in vielen Fällen ineinandergreifen.

  • Vert: Gefahren auf einer Halfpipe
  • Flatland: Trickkombinationen auf einer ebenen Fläche
  • Street: Wird auf allem gefahren, was eine Straße oder Stadt zu bieten hat
  • Dirtjump: Sprünge mit gleichzeitigen Tricks über Erdhügel
  • Park: Auf einer eingegrenzten Fläche werden künstliche Hindernisse errichtet
  • Miniramp: Eine kleine halfpipeähnliche Konstruktion mit maximal 3 m

Tricks, Jiptricks und Grinds

Freestyle bietet einfache, aber auch eine Menge spektakulärer Tricks, die staunen lassen. Besonders aufsehenerregend wirken zum Beispiel Old School, bei dem im Sprung der Lenker in die Hüften fällt und die Hände gleichzeitig weit nach außen gestreckt werden. Aber auch der 540° Five ist neben Vorwärtssalto oder Rückwärtssalto ein aufsehenerregender Trick, bei dem der Freestyler im Sprung eine Drehung um 540° vollführt.

Genauso aufsehenerregend sind die sogenannten Jiptricks, die an den Kanten unterschiedlicher Rampen durchgeführt werden. Zu den Jiptricks gehören die besonders schwierigen Grinds, die vorwiegend in der Disziplin „Street“ zu finden sind. Grinds unterscheiden sich dadurch, dass diese Tricks auf den sogenannten Pegs (Achsverlängerungen am Vorder- und Hinterrad) ausgeführt werden.

Zu den Grinds gehört beispielsweise der Icepick, bei dem sich das Vorderrad in der Luft befindet und das Peg der Hinterachse auf der Mauer (Ledge) aufliegt.

Lust auf mehr bekommen? Dann besuchen Sie doch einfach einmal ein BMX-Event. Aktuelle Termine finden Sie regelmäßig auf der Internetpräsenz des Magazins Freedom BMX.

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