Die Ausbildung zum Fallschirmsportler

Das sogenannte normale Leben bietet heute kaum noch Abenteuer, da wird es immer beliebter, sich in seiner Freizeit der Abenteuerlust zu widmen. Zu einem der selbst gesuchten Abenteuer gehört heute das Fallschirmspringen, doch viele scheuen davor zurück, weil sie nicht wissen, welche Hürden sie vor dem Absprung nehmen müssen. Dabei ist eine Ausbildung zum Fallschirmsportler gar nicht so schwer. Hier nun einige Hinweise für werdende Fallschirmsportler, die aufzeigen, wie man zu einer Genehmigung für das Fallschirmspringen kommt.

Voraussetzung ist eine seriöse Fallschirmspringen Ausbildung

Egal ob Mann oder Frau. Fallschirmspringen ist mit einer entsprechenden Ausbildung, für alle Personen ab einem Alter von 14 Jahren erlaubt. Für die Ausbildung, an deren Ende eine Lizenz zum Fallschirmspringen steht, ist ein Erste-Hilfe-Kurs sowie eine Tauglichkeitsbescheinigung des Hausarztes erforderlich. Zwei Ausbildungsmethoden sind in Deutschland zugelassen. Zum einen die konventionelle Ausbildung zum Fallschirmspringer, die auch von der Bundeswehr durchgeführt wird und recht langwierig ist und zum Anderen die schnellere AFF-Methode aus Amerika. Hier springt der Anwärter mit zwei erfahrenen Ausbildern. Sie fördern durch Anweisungen während des Sprungs den Lerneffekt. Die AFF-Ausbildung umfasst sieben Level, die von dem Fallschirmspringer erlangt werden müssen. Einzelne Level werden unter Umständen so lange wiederholt, bis alle Übungen erfolgreich ausgeführt wurden. Durch die eventuell nötigen Wiederholungen werden auch die Kosten für die Ausbildung zum Fallschirmspringer beeinflusst. Im günstigsten Fall kann man mit etwa 1.500 Euro rechnen, der Durchschnitt liegt aber bei ca. 2.500 Euro für eine Ausbildung bis zur Lizenz. Es können auch Kosten für einen Leihfallschirm hinzukommen, je nach Ausbildungsstätte.

Sieben Sprünge zur Lizenz

Gemeinsam mit seinen zwei Ausbildern springt der Schüler in Level 1 aus einem Flugzeug, die Ausbilder korrigieren hierbei alle notwendigen Kontrollen. Ähnlich verlaufen Level 2 und 3. Ab dem Level 4 springt der Schüler mit nur einem Lehrer und macht weiterhin Drehübungen. Im sechsten Level muss der Auszubildende zusätzlich einen Salto ausführen. Der nächste Level beginnt entgegen der Flugrichtung mit einem Kopfsprung. Hat man diese Level erfolgreich absolviert, werden lediglich noch sechzehn weitere Sprünge unter Aufsicht der Lehrer zu absolvieren sein. Anschließend ist es möglich, wenn auch die Theorie erfolgreich erlernt wurde, die Lizenz zum Fallschirmspringer zu machen. Man sollte versuchen, die Ausbildung innerhalb einer Saison abzuschließen, da nach der langen Winterzeit sonst im nächsten Jahr mit Sicherheit einige Auffrischungen fällig werden, was natürlich auch zusätzliche Kosten verursacht.


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